Royal Astronomical Society verleiht Gold Medaille 2026 an Andrew Jackson
Die Royal Astronomical Society (RAS) zeichnet Andrew Jackson, Professor für Erd- und Planetenmagnetismus am Departement Erd- und Planetenwissenschaften, mit der Goldmedaille 2026 aus.
?Ich bin der RAS ausserordentlich dankbar für die Verleihung der Goldmedaille. Die Erforschung der tiefen Erde ist seit vielen Jahren meine Leidenschaft, und es ist sehr erfüllend, dass die Bedeutung dieser Arbeit von der RAS anerkannt wird.?Andrew Jackson
?Ich hatte zudem das Privileg, mit vielen jungen, hochbegabten Kolleginnen und Kollegen zusammenzuarbeiten. Ohne sie h?tte ein Grossteil dieser Forschung nicht realisiert werden k?nnen. Ich danke der RAS herzlich für diese grosse Ehre.“
Andrew Jacksons wegweisende Arbeiten auf dem Gebiet des Geomagnetis-mus führten zur Entwicklung eines Modells, das in nahezu jeder Studie der letzten zwei Jahrzehnte zum historischen Erdmagnetfeld Anwendung fand. Mit der Verleihung der h?chsten Auszeichnung der Gesellschaft, deren Tradition über 200 Jahre zurückreicht, reiht er sich in eine illustre Liste früherer Preistr?ger ein, darunter Stephen Hawking, Jocelyn Bell Burnell, Albert Einstein und Edwin Hubble.
J?hrlich würdigt die Royal Astronomical Society herausragende Leistungen in den Bereichen Astronomie und Geophysik mit einer Reihe von Preisen, Medaillen und Auszeichnungen. Dabei werden unterschiedliche Formen wissenschaftlicher Exzellenz berücksichtigt – von Grundlagenforschung bis hin zu Lehre und Wissenschaftskommunikation.
Die erste RAS-Goldmedaille wurde 1824, vor etwas mehr als 200 Jahren, gemeinsam an den englischen Mathematiker Charles Babbage und den deutschen Astronomen Johann Franz Encke verliehen. Seit 1964 werden
j?hrlich zwei Goldmedaillen vergeben: eine für Astronomie und eine für Geophysik.
Die Medaille zeigt das Bild des berühmten 40-Fuss-Teleskops, das von Sir William Herschel, dem ersten Pr?sidenten der Royal Astronomical Society, konstruiert wurde.